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Vorschaubild Luna (Querformat) mit Titel

Frau Luna

Operette von Paul Lincke

Text von Heinrich Bolten-Baeckers

Jules Vernes Abenteuerroman „Von der Erde zum Mond“ – als früher Vorläufer der Science-fiction – löste in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in europäischen Metropolen eine rege Produktion von Mondrevuen aus. Diese hatten großen Zulauf aus allen Bevölkerungsschichten, angefeuert von der Technikgläubigkeit dieses Zeitalters, die Folge eines rasanten Fortschritts, der die bisherigen Begrenzungen der menschlichen Existenz unaufhaltsam zu überwinden schien.

In Paul Linckes Erfolgsstück findet sich der Mechaniker Fritz mit einigen Bekannten überraschend auf dem Mond wieder, dessen Herrin (jene Luna) dort mit anderen des Planetenkollektivs freizügig Feste feiert – und sich Liebespaare ver- und entwirren, bis ein Happy End den nun verlobten Protagonisten wieder zurück auf die Erde führt. Der Mond fungiert als supranationale Utopie fernab bürgerlicher Sittenstrenge, die Reise ist Roadmovie und Bildungsroman zugleich, auf der man feststellt: des Lebens Herausforderungen ändern sich nicht hie und da.

Dauer: ca. 2,5 Stunden inkl. Pause

Eine Frau sitzt mit zwei Männern an einem Tisch in einer Kneipe
Ein Mann und eine Frau scheinen sich zu streiten
Ein Mann gibt einer Frau auf einer Parkbank Feuer
Ein Mann sitzt in einem ämlich aussehendem Zimmer
Ein Ballon symbolisiert die Reise zum Mond
Prionz Sternschnuppe wird fotografiert
Die Gesellschaft auf dem Mond, Frau Luna wird interviewt. neben ihr ein Astronaut mit Regenbogenfahne
Die Gesellschaft auf dem Mond
Frau Luna beim Tanzen mit mehreren Tänzern um sie herum
Frau Luna und Prinz Sternschnuppe werden fotografiert
Frau Luna mit ausgebreiteten Armen
Ein Mann und eine Frau sitzen auf Kissen und essen
Eine Gesellschaft auf dem Mond
Eine feiernde Gesellschaft auf dem Mond
Zwei Personen sitzen an einem Tisch

Fotos: Jörg Metzner

Trailer: Siegersbusch Film