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Ein Porträt von Laura Albert in pinker Perücke

Laura Albert

Sopranistin

Laura Albert ist lyrischer Sopran und seit der Spielzeit 23/24 am Landestheater Neustrelitz engagiert. Ihr Repertoire umfasst Opernpartien wie ihre vom «Opernglas» geschätzte Verkörperung der Contessa di Almaviva in W. A. Mozarts «Le Nozze di Figaro», Agathe in «Der Freischütz» von C. M. von Weber, Jenny Hill in K. Weills «Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny», Rosalinde in J. Strauß’ «Die Fledermaus» und ihre vom ORPHEUS-Magazin gefeierte Performance als Ada in R. Wagners «Die Feen».

In der Spielzeit 2025/2026 erwarten die Sopranistin ihr Debüt als Gänsemagd in E. Humperdincks «Königskinder», Frau Luna in P. Linckes gleichnamiger Berliner Operette und Sylva Varescu in «Die Csárdásfürstin» von E. Kálmán. Zudem wird sie in der Berliner Philharmonie in einer konzertanten Fassung von «Hänsel & Gretel» von E. Humperdinck als Gretel zu erleben sein. Mit G. Mahlers 2. Sinfonie wird sie im Juli 2026 in der Frauenkirche in Dresden debütieren.

Die Sopranistin studierte bei Prof. Annette Koch und Susan Anthony in Münster und bei Prof. Carola Höhn an der Universität der Künste Berlin. Während ihres Studiums in Münster war Laura Albert bereits solistisch am Theater Münster und am Theater an der Niebuhrg Oberhausen, an der Ucker Oper, der Kammeroper München und an der Staatsoper Unter den Linden Berlin tätig.

Laura Albert pflegt eine rege Konzerttätigkeit und solierte u. A. mit den Duisburger Sinfonikern, dem Prenzlauer Kammerorchester, der Staatskapelle Berlin, der Neubrandenburger Philharmonie, dem Sinfonieorchester Ruhr und dem Sinfonieorchester Münster. Zu ihrem Konzertrepertoire gehören Werke wie W. A. Mozarts «Requiem» und «Krönungsmesse», G. F. Händels «Messias», Michael Tippetts «A Child of Our Time», C. Stanfords «Mass in G Major» und Will Todds genreübergreifende «Mass in Blue».

Die junge Künstlerin nahm an Meisterkursen mit Kammersängerin Vesselina Kasarova, John Treleaven, Dan Ettinger und Jazzmusiker Prof. Götz Alsmann teil und erhielt künstlerische Impulse in Zusammenarbeit mit DirigentInnen wie David Levi, Daniel Geiss, Harry Curtis, Thilo Wolf, Marion Wood, Philipp Armbruster, Kenichiro Kojima, Ina Stoertzenbach, Patrick Tuttle, Mareike Jörling und den RegisseurInnen Gaines Hall, Wolfgang Berthold, Benedikt Borrmann, Bernarda Horres, Marcin Lakomicki, Lars Franke, Roman Hovenbitzer, Max Hoehn, Jasmin Solfaghari und Isabel Hindersin.

2012 war sie Preisträgerin im Bundeswettbewerb Jugend Musiziert. Sie ist Stipendiatin des Richard Wagner-Verbands, war 2020 Finalistin im Wettbewerb GWK Westfalen-Lippe und erhielt 2022 erste Preise in internationalen Wettbewerben, wie der International London Music Competition und der King’s Peak Music Competition.

Laura Albert begann ihre Gesangsausbildung in jungen Jahren zunächst im Bereich Musical und Jazz. Seit 2012 ist sie Sängerin der Mike Peter Big Band. Sie begeisterte somit Publikum und Kritiker mit ihren vokalen und tänzerischen Fähigkeiten als Velma Kelly in Fred Ebbs Musical «Chicago». Neben ihren Tätigkeiten auf der Bühne ist sie ebenfalls als Arrangeurin und genreübergreifende Studiosängerin für deutsche und internationale Musiklabels tätig.

Weitere Informationen: https://lauraalbert.de/

Foto © Matthias Horn

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