Freude, schöner Götterfunken ...
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125
mit Schlusschor über Verse aus Schillers „Ode an die Freude“
„… als aber endlich, nach einer Aufforderung des Solo-Basses, auch der volle Chor in majestätischer Pracht das Loblied der Freude anstimmt, da öffnet das frohe Herz sich weit dem Wonnegefühle des seeligen Genusses, und tausend Kehlen jauchzen: ‚Heil! Heil! Heil! der göttlichen Tonkunst! Lob! Preis! und Dank deinem würdigsten hohen Priester!‘ (…) Kunst und Wahrheit feyern hier ihren glänzendsten Triumph, und mit Fug und Recht könnte man sagen: non plus ultra! – Wem möchte es wohl gelingen, diese unnennbare Stelle noch zu überbieten?“
Aus der Rezension zur Uraufführung der Neunten Sinfonie von Beethoven, „Allgemeine musikalische Zeitung“, 1824