Mit Pianistin Isata Kanneh-Mason
Sergej Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll op. 30
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 („Sinfonia eroica“)
Es sei ein „Konzert für Elefanten“. Mit diesen Worten verwies Sergej Rachmaninow auf die enormen technischen Schwierigkeiten seines 3. Klavierkonzertes, das er 1909 unter Leitung von Walter Damrosch in New York uraufführte. Den Solopart hatte er noch während der Überfahrt nach Amerika auf einer stummen Klaviatur einstudiert. Das Werk wird von einem schlichten Thema à la russe eröffnet, wodurch alle nachfolgende Virtuosität und Brillanz noch mehr Effekt machen.
Um Ludwig van Beethovens berühmte „Sinfonia eroica“ ranken sich viele Anekdoten. Ursprünglich wollte der Komponist das Werk seinem französischen Idol, Konsul Bonaparte, widmen. Doch dessen Ambitionen auf den Kaiserthron desillusionierten ihn. Beethovens Verhältnis zu Napoleon blieb ambivalent. – Die „Eroica“ kann man als poetisches Tongemälde hören, das um die Sujets Heldentum, Bonaparte und Revolution kreist.
Fotos © Karolina Wielocha
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Rachmaninow / Beethoven