Portraits

Yvonne Friedli

Sopran

Die schweizer Sopranistin Yvonne Friedli studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Norma Sharp und Thomas Quasthoff. Sie war Mitglied der Interpretationsklasse Julia Varadys und der Liedklasse von Wolfram Rieger. Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Peter Konwitschny und Irvin Cage vervollständigen Ihre Ausbildung.

Bereits während ihres Studiums sang sie Pfitzners „Christelflein“, Mozarts „Zauberflöte“ und „Die Entführung aus dem Serail“ sowie auch R. Strauss „Ariadne auf Naxos“.

Seit dem erfolgreichen Engagement am Landestheater Neustrelitz als lyrischer Sopran (Gilda, Pamina, Lucia) und im sogenannten Zwischenfach (Poulenc, „La voix humaine“, Undine) erweitert sie kontinuierlich ihr Partienspektrum bei Byron Knutson, Berlin und seit 2021 bei Vocalcoach Kirsten Schötteldreier, mit den anspruchsvollen Partien des jugendlich-dramatischen Fachs (Donna Anna und Donna Elvira aus „Don Giovanni“, Elsa „Lohengrin“, Elisabeth und Venus „Tannhäuser“, Agathe „Freischütz“, Micaëla „Carmen“, Mariza „Gräfin Mariza“, Rosalinde „Fledermaus“). 

Parallel dazu tritt sie regelmässig auf als Konzert- und Oratoriensängerin an repräsentativen Orten (Zürich, Berlin, Oxford, Wien) mit Brahms „Ein deutsches Requiem“, Mahler 8. Symphonie, Honegger „Roi David“, Janáček „Glagolithische Messe“, Bruckner „Te Deum“, den Bachpassionen u.a. 

Ihr Engagement für zeitgenössische Musik kam in Berlin mit der „Verwandlung“ von Paul Heinz Diettrich, bei der Berliner Erstaufführung von Alfred Felders „Âtesh“ und bei der Uraufführung von Cathy Millikan „alles was besteht“ in der Tonhalle Zürich zum Tragen. Ausserdem erschien bei „NEOS MUSIC“ 2013 eine CD „Vokales“ mit Liedern des Amberger Komponisten H. E. Erwin Walter.

Liederabende (P. Hindemith „Das Marienleben“, R. Strauss, Mendelssohn, Schubert, Brahms) vervollständigen das umfangreiche Repertoire der Künstlerin.

An der TOG singt sie 2022 die Titelrolle der „Sophie Charlotte“ Uraufführung der Oper von Torsten Harder.