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Ein Porträt von Julia Baier-Tarasova

Julia Baier-Tarasova (Elternzeit)

Mezzosopranistin

Julia Baier-Tarasova studierte an der Nationalen Ukrainischen Musikakademie Peter Tschaikowsky in ihrer Heimatstadt Kyiv sowie an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Bereits während ihres Studiums erhielt die deutsch-ukrainische Mezzosopranistin erste zahlreiche Engagements als Solistin am Theater Vorpommern und am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin. In den Spielzeiten 2017-2019 gehörte sie dem Internationalen Opernstudio des Theater Lübeck an. Seit der Spielzeit 2019-2020 ist Julia Baier-Tarasova Ensemblemitglied am „Theater und Orchester Neubrandenburg/Neustrelitz“, wo sie in allen wichtigen Opern-, Operetten- und auch Musicalpartien ihres Fachs erfolgreich zu erleben ist. Zu ihren gesungenen Partien zählen u.a. Rosina in “Il Barbiere di Siviglia”, Hänsel in “Hänsel und Gretel”, Orfeo in “Orfeo ed Euridice” und Concepcion in “Die spanische Stunde”. Im März 2025 gab sie ihren Elbphilarmonie Debüt in “Ariadne auf Naxos” unter der Leitung vom Ulrich Windfuhr.

Die junge Mezzosopranistin widmet sich gerne dem Liedgesang und der Kirchenmusik. 2017 gewann sie den 2. Preis sowie den Publikumspreis beim Internationalen Gesangswettbewerb für Kirchenmusik Cantate Bach!“ in Greifswald. Sie ist Preisträgerin des Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg sowie des internationalen Gesangswettbewerbs “Bella Voce” (Russland). Als Liedinterpretin wurde sie mit dem Sonderpreis exil.arte Zentrum der mdw Wien beim Interpretationswettbewerb Verfemte Musik 2018 in Schwerin ausgezeichnet. Julia Baier-Tarasova ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes, der Ad Infinitum Stiftung, der Yehudi Menuhin Stiftung “Live music now” und des Greek Opera Studios.

Foto © Jörg Metzner

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