Benefizkonzert für den Frieden

„Und die Menschheit hörts“

Musik und Worte für den Frieden

Benefizkonzert und Lesung | Eintritt frei! Um Spenden wird gebeten.

Neubrandenburger Philharmonie | Solist Valeriy Sokolov (Violine)

Es lesen: Felix Erdmann, Angelika Hofstetter, Karen Kanke,  Frank MetzgerThomas Pötzsch, Robert Willl

Der Unabhängigkeitskampf der einst unter spanischer Herrschaft stehenden Niederlande diente Goethe als historischer Hintergrund für sein Trauerspiel „Egmont“. Besondere Popularität erlangte die Schauspielmusik, die Beethoven zu dem Stück schrieb. Die Ouvertüre daraus erklingt als Zeichen der Solidarität mit dem ukrainischen Volk, das seit Wochen mutig den russischen Invasoren standhält.

Dass die Neubrandenburger Philharmonie in dieser Benefizveranstaltung Tschaikowskis Fantasieouvertüre „Romeo und Julia“ spielt, ist nicht minder symbolträchtig. Der familiäre Zwist, der das berühmte Liebespaar in den Selbstmord treibt, spiegelt das große Kriegsdrama im Kleinen. Versöhnung? Zu spät?!

Die melancholische Streichermelodie des ukrainischen Komponisten Myroslav Skoryk mutet in diesem Kontext wie ein Friedensgebet an. Der in der Ukraine geborene, international gefeierte Geiger Valeriy Sokolov wird den Solopart in Sergej Prokofjews 2. Violinkonzert übernehmen, das der aus dem Donezk stammende Komponist 1935 in der Sowjet-Ära schrieb.

Der Bogen schließt sich zu ukrainischen Gedichten in deutscher Übersetzung. Mit Reden und Gedichten aus der europäischen Kulturgeschichte wird der Frieden gefordert. Der eindringliche Ruf wirkt umso schwerwiegender sich wiederholend im Zeitraum von mehr als zwei Jahrtausenden. Immer wieder gab es Anlass zur Klage und immer wieder Forderung eines endgültigen Endes von kriegerischen Auseinandersetzung. Wir alle sorgen uns um das Wohl der Menschen: Frieden jetzt!

Eintritt frei! Um Spenden für die Flüchtlingshilfe Ukraine der Stadt Neustrelitz wird gebeten.