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SOLARIS

Nach dem Science-Fiction-Roman von Stanislaw Lem

Requiem für einen Planeten!

URAUFFÜHRUNG „Solaris“ von Stanislaw Lem in der Theaterfassung von Gregor Edelmann

Ganz programmatisch eröffnen wir die Saison im Landestheater mit der Theateradaption des bekannten Romans SOLARIS von Stanislaw Lem.

Der brisante philosophische Blick Lems ist uns Anlass, über die Zukunft der Menschheit nachzudenken.

Im Zentrum seines 1961 veröffentlichten Romans steht die Urangst der Menschheit vor dem Fremden. Dazu erschafft Lem mit dem fiktiven Planeten SOLARIS eine Welt, die den Astronauten, welche ihn mit ihrer Raumstation umkreisen, fremd bleibt. Der den unbegreiflichen Planeten bedeckende Ozean scheint in ihrem Unbewussten zu lesen, er personifiziert ihre Erinnerungen, ihre Angsträume, vor allem ihre Schuld.

Immer hat Lem in seinen Werken die philosophischen Aspekte, die ethischen Probleme technischer Entwicklungen im Blick, sei es die Künstliche Intelligenz, die Zukunft der Gen- und Waffentechnik, die Begegnung mit anderen Zivilisationen. Lem spürte bereits in den 60er und 70er Jahren der unverantwortlichen Selbstzerstörung der Menschheit nach. So kommt sein Text in der Gegenwart an und betrifft uns ganz existentiell.

Trailer: Martha-Luise Urbanek
Neues aus der Raumstation von Dr. Snaut

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